Engesohde

Der Stadtfriedhof Engesohde
Der „Stadtfriedhof am Engesohder Berge“ wurde als erster Friedhof Hannovers auf dem leicht erhöhten Gelände am Rande der Döhrener Feldmark nach Plänen des Stadtbaumeisters Ludwig Droste in den Jahren 1861-1864 angelegt. Der Friedhof zeichnet sich neben einem sehr alten Baumbestand durch künstlerisch gestaltete Grabdenkmäler und Gruftgebäude aus. Auf dem Friedhof befinden sich die Gräber vieler prominenter Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt Hannover, wie der Tänzerin Yvonne Georgi, des Dadaisten Kurt Schwitters, der Architekten Georg Laves und Dieter Oesterlen, des Kulturpolitikers Adolf Grimme und der Widerstandskämpferin Orli Wald. Der Friedhof liegt an der Orli-Wald-Allee, zwischen Hildesheimer Straße und dem Maschsee.

Die Cyanotypie
In der Geschichte der Fotografie war die Cyanotypie (1842) das dritte fotochemische Verfahren nach der Kalotypie (1835) und der Daguerreotypie (1839) zur Herstellung von stabilen fotografischen Bildern und beruht nicht auf Silber sondern auf Eisen. Die Negative werden im Kontakt mit dem sensibilisiertem Papier in der Sonne belichtet. Im Gegensatz zu den meisten fotografischen Verfahren entsteht an den belichteten Stellen kein Silber, sondern ein wasserunlöslicher Farbstoff, der unter dem Namen „Berliner Blau“ „Eisenblau“ oder „Preussisch Blau“ in der Kunst und Malerei sehr bekannt und gebräuchlich war und ist.