Cyanotypien

Die Cyanotypie
In der Geschichte der Fotografie war die Cyanotypie (1842) das dritte fotochemische Verfahren nach der Kalotypie (1835) und der Daguerreotypie (1839) zur Herstellung von stabilen fotografischen Bildern und beruht nicht auf Silber sondern auf Eisen. Die Negative werden im Kontakt mit dem sensibilisiertem Papier in der Sonne belichtet. Im Gegensatz zu den meisten fotografischen Verfahren entsteht an den belichteten Stellen kein Silber, sondern ein wasserunlöslicher Farbstoff, der unter dem Namen „Berliner Blau“ „Eisenblau“ oder „Preussisch Blau“ in der Kunst und Malerei sehr bekannt und gebräuchlich war und ist